Webdesign und der Internet-Explorer der Hölle…

IE der HölleJeder Webdesigner / Webentwickler kennt wohl das Problem: Man hat gerade eine Webanwendung halbwegs fertig gestellt, sie mit Google Chrome und Firefox durchgetestet und freut sich seines Lebens, dass das Projekt langsam ein Ende findet. Doch dann: Öffnet man die Seite im Internet Explorer. Welche Version ist egal – Sie sieht auf jeder Version zerhackstückt, zerschossen und unschön aus. Kurz: Absolut beschissen.

Man setzt sich also dran und geht Version zu Version (ab IE 6.0 – kaum zu glauben, dass diese alte, missratene Krücke nach wie vor genutzt wird!) durch und versucht nachzuvollziehen, warum die Seite so beschissen aussieht. Zwar kann man mit Hilfe von Javascript-Dateien wie IE7-JS dem Internet-Explorer 6 und aufwärts einige Bugfixes, wie beispielsweise (halb-) transparente PNGs, sowie das Verhalten bei DIVs und diversen CSS-Einstellungen „fixen“. Mit diesen Dateien kann – laut Hersteller – dem IE6 „Features“ vom IE9 beibringen. Man kommt aber leider nicht darum herum die Seite zumindest unter den verschiedenen Version anzuschauen.

Da man ja schlecht immer alle IE Versionen (de-) installieren kann (oder will), habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung dieses Problems begeben. Und ich bin tatsächlich fündig geworden: Mit dem IETester kann man sich seine Seite in unterschiedlichen IE-Versionen betrachten und bugfixen:

IETester is a free (both for personal and professional usage) WebBrowser that allows you to have the rendering and javascript engines of IE10 preview, IE9, IE8, IE7 IE 6 and IE5.5 on Windows 7, Vista and XP, as well as the installed IE in the same process.

Klingt auf jeden Fall interessant und sollte von jedem, der sich mit diesem Problem herumärgert einmal getestet werden.

Screenshot IETester

Friedemann

Friedemann ist Masterstudent im letzten Semester an der FH Kiel, Embedded Devices Enthusiast und Fullstack Webentwickler. Schlechter Blogger: schreibt viel zu selten.

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